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26. Jan 2022

Spagyrische Hilfe bei COVID-19-Folgen (Post-Covid)

Was tun, wenn man sich nach einer Corona-Erkrankung schlapp und müde fühlt? Wir erklären das Post-Covid-Syndrom und wie die Spagyrik helfen kann.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie wissen wir: Viren gehören zu unserem Alltag. Viele der Infektionskrankheiten werden durch Viren verursacht. Das geht von ganz banalen Infekten wie der gewöhnlichen Erkältung oder der Magen-Darm-Grippe über die Influenza, den verschiedenen Herpes-Erkrankungen, sogenannten Kinderkrankheiten wie den Masern, über die von Zecken ausgelöste FSME-Infektion bis hin zu lebensbedrohlichen Seuchen wie Ebola – und als neuestes Beispiel reiht sich nun COVID-19 in diesen Kreis ein.

Charakteristisch für Virusinfektionen ist, dass sie manchmal eine langwierige Rekonvaleszenz haben, das heisst die Betroffenen brauchen recht lange, bis sie wieder beschwerdefrei sind und sich vollkommen gesund fühlen. Dass dies bei COVID-19 so ist, verwundert daher nicht. Den oft berichteten Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn kennt man z.B. bei der Influenza schon lange, ebenso die oft wochen- bis monatelange grosse Erschöpfung und Schwäche nach Pfeiffer’schem Drüsenfieber. Da bei COVID-19 scheinbar noch weitere Folgesymptome vorkommen, ist es wichtig, auch über die spagyrische Begleitbehandlung dieser Beschwerden Bescheid zu wissen.

Das Post-Covid-Syndrom

Wenn nach dem Abklingen einer Sars-CoV-2-Infektion noch Restbeschwerden zurückbleiben oder neue Symptome auftreten, spricht man vom Post-Covid-Syndrom. Manchmal wird auch von „Long-Covid“ gesprochen, was aber nicht korrekt ist, da die Infektion ja nicht länger anhält, sondern nach der Krankheit Beschwerden zurückbleiben. Bei einem leichten Verlauf dauert eine Corona-Infektion im Schnitt zwei bis drei Wochen. Bei schwereren Verläufen können die Beschwerden auch vier bis sechs Wochen anhalten. Nicht wenige der Betroffenen entwickeln Symptome, die über
das Stadium der akuten Krankheit hinaus andauern. Meist handelt es sich um Patienten, die einen schweren COVID-19-Verlauf hatten. Aber auch Erkrankte, bei denen die Infektion leichter verlief, können Spätfolgen entwickeln.

Zum Post-Covid-Syndrom zählen vor allem folgende Symptome:

  • Erschöpfung und Müdigkeit
  • Atembeschwerden (Husten, Luftnot)
  • Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Kopf- und Nervenschmerzen
  • Herz- und Gefässstörungen
  • Nierenschwäche
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Depressivität und Ängstlichkeit
  • Schlafstörungen

Die Ursache der Beschwerden liegt oft in der Virusinfektion begründet, kann aber auch durch die Therapie hervorgerufen werden (Intensivmedizin, Beatmung) oder psychosomatisch bedingt sein.

Spagyrik bei Post-Covid-Syndrom

Mithilfe spagyrischer Essenzen können wir die Auswirkungen des Post-Covid-Syndroms lindern und den Betroffenen helfen, wieder schneller „auf die Beine zu kommen“. Da es sich um eine neue Krankheit handelt, gibt es natürlich keine konkreten Erfahrungen. Wir wissen aber aus jahrzehntelanger Anwendung der Spagyrik, dass es durchaus möglich ist, virale Infektionen mit spagyrischen Essenzen besser auszuheilen und die Erkrankten schneller genesen zu lassen.

Dabei gibt es zwei Bereiche, in denen wir aktiv werden können:

  • Aktivierung von Ausleitung und Entgiftung direkt nach der Infektion
  • Spezielle Behandlung bestimmter Folgeschäden und Beschwerden

Beispiele für verwendete Pflanzen

Vincetoxicum (Schwalbenwurz): Vincetoxicum wird eingesetzt, um dem Körper zu helfen mit Infektionen durch Viren besser fertig zu werden. Vor allem unterstützt es den Organismus in seinem Bestreben, Viren auszuscheiden und Restzustände nach viralen Infektionen auszuheilen (besonders solche im Muskel- und Gelenkapparat). Deshalb ist Vincetoxicum wichtig zum Beispiel bei Schnupfen, Erkältungen, grippalen Infekten, Warzen oder Fieberblasen.

Phytolacca (Kermesbeere): Phytolacca ist eine Essenz, die eine grundlegend entzündungswidrige Wirkung entfaltet. Dabei beeinflusst sie nicht nur Entzündungen (zum Beispiel solche im Mund- und Rachenraum), sondern bekämpft auch Störungen, die als Folge der entzündlichen Reizungen auftreten können, so beispielsweise Muskelschmerzen,
Muskelkrämpfe, Ischias und Gelenkrheumatismus. Phytolacca dient somit der Sanierung bei streuenden Entzündungsherden und hilft auch bei Frauenbeschwerden.

Eleutherococcus (Taigawurzel): Eleutherococcus ist eine Essenz, die Körper und Psyche kräftigt, widerstandsfähig macht und Infektionen abzuwehren hilft. Diese stabilisierende Wirkung zeigt sich insbesondere bei körperlichen und psychischen Stresssituationen. Eleutherococcus hilft mit solchen Belastungen besser umzugehen, wobei auch
das Immunsystem gekräftigt und unterstützt wird.

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